Christian Zeelen – Moderator, Sprecher, Redakteur

Archiv: Dezember 2012

Kopfschmerzen Dank Schattenbahnhof

Ich freue mich schon auf diverse unqualifizierte Kommentare, aber ich muss euch sagen, dass ich mir in den vergangenen Tagen dermaßen oft den Kopf gestoßen habe, dass ich schon Kopfschmerzen bekomme. Was ist passiert? Auf dem Weg unter die Platte haben wir an vielen Stellen Halterungen für die Gleistrasse gebaut. Naja, und dann sind da auf einmal Holzpinne, wo vorher noch keine waren und RUMMMMMMSSSSS…. hat’s mal wieder weh getan.
Die positive Seite daran: wir haben nach der ein oder anderen Unwegbarkeit jetzt endlich einiges geschafft und die Platte für den Schattenbahnhof erstmals verlegt. Passt alles ganz gut. Hier und da noch ein paar Millimeter hoch oder runter und es sitzt alles. Damit ist die vorletzte Gleislücke so gut wie geschlossen.

Gepostet am 26. Dezember 2012. Kommentare deaktiviert für Kopfschmerzen Dank Schattenbahnhof.

Strippen ziehen und neue Fahrgäste

Hallo zusammen! Ich habe einige Zeit nichts mehr von mir hören lassen. Das hatte schlichtweg den Grund, dass man mich meistens unter der Modelleisenbahnplatte angetroffen hat. Wie ich ja schon geschrieben hatte, versuche ich mich gerade an der Technik und Elektrik. Nachdem ich alle Rückmeldemodule und Magnetartikeldecoder sowie Kehrschleifenmodule platziert hatte, mussten ja auch noch die Strippen von den Gleisanschlüssen gezogen werden. Nachdem ich das erledigt hatte (und mir nur drei Kitschen in die Rübe gestoßen habe), ging es weiter mit der Verkabelung der ganzen Module untereinander. Weil ich den Feiertag gut ausgenutzt habe, bin ich mit den Magnetartikeldecodern schon fertig. Jetzt am Wochenende folgen dann noch die Belegt- und Rückmeldemodule, die von den Trafos und Boostern (siehe Fotos) aus verkabelt werden wollen.

Und damit mir auch nicht langweilig wird, habe ich mir tolle Silikonformen der Werkstatt Spörle gekauft. Damit kann ich dann Tunnelportale, Mauern, Bahsteige und Bahnsteigkanten etc. ganz einfach aus Gips selber bauen. Dazu bin ich extra zu Herrn Spörle nach Moers gefahren. Ich kann Euch sagen, es hat sich gelohnt! Meine ersten Gehversuche mit den Gipsformen gibt es aber erst dann, wenn die Elektrik soweit fertig ist.
Naja, und dann habe ich mir auf der Modellbaumesse in Dortmund noch ein Beutelchen Fahrgäste für meine Wagons gekauft. Die sind bei weitem nicht so schön und detailliert wie die Preiserleins, dafür waren sie aber preiswert und im Wageninneren kann man das im Vorbeifahren mit dem bloßen Auge eh nicht so schnell erkennen. 😉 So, das war’s für heute! Bis zum nächsten Mal auf meiner Modelleisenbahnbaustelle…

Gepostet am 19. Dezember 2012. Kommentare deaktiviert für Strippen ziehen und neue Fahrgäste.

Ran an die Elektrik

So, nun hat also das Kapitel begonnen, vor dem ich momentan noch den größten Respekt habe. Die ganze Elektrik unter der Platte. Mit fachmännischer Hilfe habe ich heute die ersten Kabelkanäle installiert, Rückmeldemodule und Weichendecoder angeschraubt und Lötleisten montiert. Der Anfang ist also gemacht. In den kommenden Tagen und Wochen werden die restlichen Teile dann angebracht. Parallel ist auch mein alter Herr wieder ganz fleißig gewesen. Er ist da eher der Ästhet statt Elektriker und hat angefangen eine Abschlussleiste an der Plattenkante zu installieren. Soll ja am Ende auch nach was aussehen. Bilder dazu werden auch bald folgen. Hier nun erstmal noch ein paar Impressionen von „unter der Platte“.

An die Lötleisten werden die Kabel, die von den Gleisen und den Weichenantrieben kommen gelötet.

Durch den grauen Kabelkanal laufen am Ende alle Leitungen zum/vom Steuerungspult.

Die Rückmeldemodule und zwei Magnetartikeldecoder.

Gepostet am 18. Dezember 2012. Kommentare deaktiviert für Ran an die Elektrik.

Ein besonderer Tag

Der vergangene Samstag – der 13. Oktober 2012 – war ein besonderer Tag. (Auch wenn mein alter Herr mich erst darauf aufmerksam machen musste…) Vor exakt einem Jahr, also am 13. Oktober 2011, haben wir angefangen die Modelleisenbahnanlage zu bauen. Ein Jahr ist also schon ins Land gegangen und ich würde mal behaupten, dass wir noch nicht annähernd zur Hälfte fertig sind. Zum einen, weil ich natürlich in der Woche selten Zeit habe weiterzubauen, zum anderen, weil die ganze Arbeit „unter der Platte“ mit dem Strippen ziehen enorm zeitintensiv war und rein optisch kaum Fortschritte erkennbar waren.
Nichts desto trotz kann ich für mich resümieren, dass mir mein wiederentdecktes Hobby wahnsinnig viel Spaß macht und ich voll und ganz darin aufgehe. Und der positive Nebeneffekt ist, dass auch ICH jetzt mal gefragt werde, ob ich Werkzeug verleihen kann und nicht umgekehrt. 😉
Ich habe in den vergangenen 12 Monaten wirklich viel dazu gelernt und möchte auf diesem Wege auch Andi danken, der mit seiner „Märklin-Tischtennisplatten-Anlage“ das Virus bei mir zum Ausbruch gebracht hat!
Am nächsten Wochenende werden übrigens die Weichen im Schattenbahnhof II installiert und angeschlossen. Ich habe diesen Bereich der Anlage mit dem Tillig Elite Gleis gestaltet und muss sagen: Wenn es irgendwann mal eine „zweite“ Anlage von mir geben sollte, dann komplett mit diesem Gleis! Ist einfach filigraner und optisch ansprechender, als das Fleischmann Profi Gleis. Auch die Weichen werden mit Servos wesentlich realistischer geschaltet, als die Magnetartikel-Antriebe von Fleischmann, die auch gerne mal hängen bleiben und nicht funktionieren.
Soweit meine Gedanken zum Jahrestag. Die nächsten Bilder und Infos kommen bestimmt!
Viele Grüße, Ihr und Euer
Christian

Gepostet am 15. Dezember 2012. Kommentare deaktiviert für Ein besonderer Tag.

Gleisabschnitte verkabelt

Der nächste Schritt ist geschafft. Ich habe alle Gleisabschnitte auf der „Null-Ebene“ und am Berg verkabelt. Ich hoffe, dass das alles so seine Richtigkeit hat. Elektrotechnik ist ja nicht unbedingt mein Fachgebiet. Mit meinem gesunden Halbwissen muss ich aber sagen, dass es so klappen sollte. In den kommenden Tagen muss ich jetzt noch die Ebene des Schattenbahnhofs und die Rampen verkabeln. Dann ist soweit alles fertig. Danach geht es dann ans Eingemachte, wenn die ganzen Drähte unter der Anlage gezogen werden müssen. Mal abwarten, wie viele Rückmeldemodule ich mir dann durch Kurzschlüsse zerschieße. Mit Blick in meinen Geldbeutel hoffe ich, dass es nicht allzu viele werden. 😉
In der Zwischenzeit ist auch mein Fuhrpark etwas gewachsen und wir haben noch ein weiteres Abstellgleis in die Anlage integriert. Es ist aber auch so schwer beim blättern durch die Prospekte cool zu bleiben und sich nicht vorzustellen, wie gut sich doch die Lok oder der Triebwagen auf der eigenen Anlage machen würde. Naja, die EInkaufstour ist jetzt erst mal beendet und ich muss mich wieder den momentan wichtigeren Dingen zuwenden, nämlich dem Bau der Anlage. Wenn alles verkabelt ist, werden die ersten Probefahrten gemacht. Und wenn die dann positiv verlaufen, geht es an den Landschaftsbau. Bis das aber so weit ist, fließt noch viel Wasser den Rhein runter. Ich halte Euch und Sie auf dem Laufenden.

Gepostet am 14. Dezember 2012. Kommentare deaktiviert für Gleisabschnitte verkabelt.